Waldelefanten in Niedersachsen

Projekt: paläon – Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere, Deutschland

Architekt: Holzer Kobler Architekturen, Zürich, Schweiz

Bauherr: Stadt Schöningen, Deutschland

Fotos: Jan Bitter

Beteiligte Nemetschek Marke: Vectorworks

Die ältesten Nachweise kreativer Intelligenz

Die Schöninger Speere und andere Holzgeräte machen die Fundstelle zu einem weltweit einzigartigen Ort, an dem man erfährt, wie der Homo heidelbergensis vor etwa 300.000 Jahren gelebt und gejagt hat. Dabei förderten die Ausgrabungen auch Tierknochen exotischer Arten wie Waldelefanten zu Tage. Am Rande des Braunkohletagebaus steht das von weither sichtbare paläon: Die leicht hügelige Landschaft, die sich in der reflektierenden Außenhaut spiegelt, lässt es dadurch eins mit der Umgebung werden. Das Volumen des dreigeschossigen Baukörpers und die davon ausgehenden Wege formen Sichtachsen und teilen die Landschaft auf. Mit großformatigen, scharfen Einschnitten in die Gebäudehülle werden faszinierende Ausblicke zur Fundstelle der Speere und zur Grube des Braunkohletagebaus geschaffen.