Nemetschek AG passt Prognose für 2008 an

  • Deutlicher Umsatzrückgang im Monat November
  • Umsatz im Gesamtjahr voraussichtlich auf Vorjahresniveau
  • Erwartete EBITDA-Marge von rund 20 Prozent

München, 4. Dezember 2008 – Die Folgen des weltweiten Konjunkturabschwungs sind nun erstmals auch für den Nemetschek Konzern (ISIN 0006452907) spürbar. Im November verzeichnete Europas führender Anbieter von Informationstechnologie für das Planen, Bauen und Nutzen von Gebäuden erstmals einen deutlichen Umsatzrückgang – nach kontinuierlichen Zuwächsen bis einschließlich Oktober. Vor allem das Auslandsgeschäft war im November schwach, während die Umsätze im Inland weitgehend stabil blieben. Vor diesem Hintergrund kann das Unternehmen die ursprünglichen Umsatzziele für das Gesamtjahr voraussichtlich nicht mehr halten. Statt einer Umsatzsteigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet der Konzern aus heutiger Sicht einen Umsatz in etwa auf Höhe des Vorjahres (146 Mio. Euro). Im Zuge strikter Kostendisziplin soll dennoch eine EBITDA-Marge von rund 20 Prozent erreicht werden. Zuletzt hatte das Unternehmen für 2008 noch eine Marge von über 20 Prozent prognostiziert. Der erwartete Unternehmensgewinn wird voraussichtlich auch beeinflusst durch eine notwendige Neubewertung der Zinssicherungsgeschäfte im Zuge der veränderten Zinslandschaft. Dies führt zu einem einmaligen Zinsaufwand von 1,7 Mio. Euro, der jedoch keine Auswirkung auf den Cashflow haben wird.

Erläuterungen

'Der Nemetschek-Konzern hat dem Konjunkturabschwung lange getrotzt, auch dank der immer noch vergleichsweise stabilen Entwicklung in den deutsch-sprachigen Ländern', so Ernst Homolka, CEO der Nemetschek AG. Angesichts des Umsatzrückgangs im November und der nochmals drastisch verschlechterten Konjunkturaussichten müsse das Unternehmen nun jedoch von einem schwachen Jahresendgeschäft ausgehen. Dieses konzentriert sich traditionell auf die Monate November und Dezember. Für 2009 sei angesichts der unsicheren Konjunkturaussichten noch keine seriöse Prognose möglich, so Homolka. 'Der Nemetschek-Konzern ist jedoch gut aufgestellt. Wir verfügen über einen starken Cashflow und behalten den Ertrag im Fokus.'