Die Nemetschek Group auf der BAU 2019: Digitaler Workflow für den kompletten Building Lifecycle (German)

Digital. Vernetzt. Integral. Smart: So lautet das Messemotto der BAU 2019.

Aber es könnte auch die Headline für den Stand der Nemetschek Group (Halle C5/Stand 121) sein.

München, 16. Januar 2019 – Digital. Vernetzt. Integral. Smart: So lautet das Messemotto der BAU 2019. Aber es könnte auch die Headline für den Stand der Nemetschek Group (Halle C5/Stand 121) sein. Gemeinsam kreieren die zwölf auf der Messe vertretenen Marken, die sich am Gruppenstand und als Einzelstände in unmittelbarer Nähe befinden, ein kommunikatives und ein Softwarenetzwerk, das sowohl inhaltlich als auch mit seinen Produktlösungen den kompletten Gebäudelebenszyklus digital abbildet. Das Credo: Open BIM unterstützen. Und dadurch markenübergreifend ein gemeinsames Portfolio schaffen, das die Bereiche Planung, Bau und Gebäudemanagement von der ersten Idee über sämtliche Planungs- und Realisierungsschritte bis hin zum Facility-, Finanz- oder Personalmanagement umfasst. „Ziel ist es, den kompletten digitalen Workflow für den gesamten Gebäudelebenszyklus über die innovativen Software-Lösungen unserer Marken abzudecken“, untermauert Patrik Heider, Sprecher des Vorstands, die besondere Konstellation der Nemetschek Group.
 

Eines der Leitthemen der BAU 2019, dem sich sicherlich niemand in der Branche entziehen kann, lautet „Digital: Prozesse + Architektur“. Die Digitalisierung nimmt Fahrt auf und verändert in rasanter Geschwindigkeit die bisherigen Planungs- und Bauprozesse. Besonders die Arbeitsweise BIM (Building Information Modeling) prägt und verändert die Disziplinen und steht als Garant für eine höhere, gewerkeübergreifende Planungsqualität ohne Schnittstellenverluste. Etwaige Anfangsaufwände amortisierten sich im Verlauf eines Projekts schnell, so ist sich die gesamte Branche einig. Digitale Planungswerkzeuge und BIM-Lösungen werden nicht nur bei Großprojekten und Neubauten, sondern auch bei Sanierungsobjekten, bei Handwerkerleistungen und der Fertigung und Herstellung von Bauteilen zum Standard werden. In der neuen Messehalle C5, die komplett der Bau-IT vorbehalten ist, werden deshalb unterschiedlichste IT-Lösungen aus den Bereichen CAD, AVA, Projektplanung, Messtechnik, Projektmanagement und Controlling präsentiert, die alle auf ihre Weise das Bauen der Zukunft weiter vorantreiben. Der Ausstellungsbereich im Rahmen der BAU 2019 ist aktuell die größte Schau dieser Art in Europa. Die digitale Planung mit BIM ist eines der übergreifenden Fokusthemen – ebenso wie der offene Datenaustausch zwischen verschiedenen Softwareprodukten und Herstellern. Die Branche wächst durch Open BIM zusammen – Global Player, mittelständische Softwareentwickler und innovative Start-ups feilen gemeinsam an optimalen Ergebnissen, perfektem Workflow und einer fehlerfreien Kommunikation der Systeme.
 

Open BIM funktioniert! Das Netzwerk wächst
Auch die zwölf vertretenen Marken innerhalb der Nemetschek Group wachsen zusammen – durch Open BIM, aber auch über den Wunsch, gemeinsam alle digitalen Aspekte der Planung, der Realisierung und des Betriebs eines Gebäudes über den gesamten Lebenszyklus abdecken zu können. Großes Thema bei den meisten Marken ist dabei der Datenaustausch über eine herstelleroffene IFC-Schnittstelle. Kompatibilität und die reibungslose Erweiterung der digitalen Tools und Möglichkeiten durch markenübergreifenden Datenaustausch stehen bei vielen im Jahr 2019 an höchster Stelle.

Graphisoft präsentiert am 120 m² großen Messestand seine aktuelle Version ArchiCAD 22, das BIM-Werkzeug BIMx, das eine interaktive Projektdarstellung mittels Virtual Reality ermöglicht, und widmet sich darüber hinaus maßgeblich Teamworklösungen und dem plattformübergreifenden Datenaustausch mit Open BIM über IFC.

SCIA Engineer präsentiert die neueste Version der BIM-Statik-Software SCIA Engineer 18.1 zur Berechnung und Bemessung von Tragwerksplanung. Besonders Benutzerfreundlichkeit und Interoperabilität wurden dabei auf ein neues Niveau gehoben. Neue Schnittstellen für den Datenaustausch verbessern weiterhin die BIM-Arbeitsabläufe.

Die Open-BIM-Produktfamilie DDS-CAD von Data Design System bietet Softwaretools im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung. Besonders ist, dass dabei alle technischen Gewerke – Elektro, Sanitär, Heizung und Lüftung – integriert sind, selbstverständlich mit Open-BIM-Anbindung zur Kollisionsprüfung vorangegangener Planungen, die mittels IFC importiert werden können. 

Das norwegische Unternehmen dRofus bietet BIM-Lösungen auf dem Gebiet der Planung und Datenverwaltung in der Baubranche. Auch hier wurde in der aktuellen Version dRofus 2.2 zum einen die IFC-Schnittstelle verbessert, ein neuer Web Viewer erleichtert es zudem, auf die Funktionen zuzugreifen.

Spezialisten wie Precast Software Engineering, ein führender Anbieter in der Betonfertigteilindustrie, arbeiten an der Optimierung der Produktionsprozesse. Die Lösung SMARTproduction zeigt einen neuen Weg auf, wie eine moderne Produktionsanlage komplett papierlos und dadurch effizienter und vor allem umweltfreundlicher wird. Über die Datenaustauschplattform IFC4Precast schließt sich auch hier eine bisherige Lücke bezüglich des kooperativen Datenaustauschs.
 

Kommunikation verbessern – digital, aber auch ganz real von Mensch zu Mensch
Allplan stellt sein BIM-Lösungsportfolio und cloudbasierte Technologien vor. Besucher können sich informieren, wie BIM mit Allplan in der Praxis funktioniert: Von der Modellerstellung, Visualisierung und Mengenermittlung sowie Schal- und Bewehrungsplanung bis hin zur reibungslosen Zusammenarbeit mit allen Planungspartnern über Allplan Bimplus. Die cloudbasierte BIM-Plattform sorgt dafür, dass BIM-Modelle, Informationen, Dokumente und Aufgaben über den gesamten Gebäudelebenszyklus hinweg zentral gemanagt werden.

Die innovativen Technologielösungen von Bluebeam optimieren die Projektkommunikation von Architekten, Ingenieuren und Baufachleuten weltweit, seit einigen Monaten auch verstärkt in Deutschland mit einer neu gegründeten Tochtergesellschaft. Die Software Revu 2018 bietet PDF-Lösungen für intelligente Zeichnungen und Pläne durch PDF-Markup und PDF-Bearbeitung – nun auch mit Dokumentenverwaltung und Sitzungen in Echtzeit. 

Weiterhin steht auch der reale Austausch mit den Anwendern im Fokus. Das Unternehmen Frilo Software für Statik und Tragwerksplanung kündigt neben Softwareneuheiten auch einen neuen Frilo Campus an. Dort werden in Kürze Schulungen, Workshops, Webinare und erweiterte Produktinformationen für Bauingenieure angeboten, um den Kunden noch stärker als bisher zu unterstützen und ihm einfache Wege im Handling der technischen Berechnungs- und Planungssoftwarelösungen aufzuzeigen.
 

Effizienzsteigerung, Qualitätsmanagement und Sicherheit
Die AVA-Software Build&BIM, die am Stand von Nevaris vorgestellt wird, deckt die Bereiche Kalkulation, Nachunternehmermanagement, Bauabrechnung und Bauzeitenplanung ab. Nevaris Finance ist weiterhin ein kaufmännisches Tool für alle buchhalterischen Aspekte inklusive Finanz-, Lohn- und Gehaltsbuchhaltung. Die App 123erfasst bietet ein innovatives, mobiles Bautagebuch.

Solibri präsentiert zur BAU 2019 Lösungen zur BIM-Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle. Die Produktpalette des Unternehmens umfasst professionelle Werkzeuge zur BIM-Validierung, Konformitätsprüfung, Entwurfskoordination und -überprüfung, Analyse und Code-Kontrolle. Im Fokus steht der Solibri Model Checker, der 3D-CAD-Modelle auf Schwachstellen und Fehler überprüft, indem das IFC-Modell gewerkeübergreifend gecheckt wird. 
 

Kreative BIM-Planung: 3D modellieren und präsentieren
Wem bisher die Zukunft des digitalen Bauens zu theoretisch ist, den kann MAXON mit der Präsentation von spektakulären Cinema-4D-Animationen und Renderings in Staunen versetzen. Die Release 20 Version ermöglicht fotorealistische „Hollywood Quality“, über eine direkte Schnittstelle  kann der nahtlose Dateiexport von ArchiCAD, Vectorworks und Allplan erfolgen.

„BIM macht Spaß!“ ist die zentrale Aussage von 2N2L Architektur, die anhand eines konkreten Werkberichts Einblick in den BIM-Planungsprozess geben – von der ersten Idee bis zum letzten Strich konsequent in Vectorworks umgesetzt. Vectorworks Architektur steht für kreative BIM-Planung. Das Programm bietet Lösungen für alle kreativen Planungsaufgaben sowie flexible Automatismen, die typische Arbeitsprozesse von Architekten, Innenarchitekten und Landschaftsarchitekten deutlich vereinfachen.

Bis Samstag, den 19. Januar 2019 werden noch in der Halle C5 die neuesten Softwarelösungen und Trends präsentiert, um die digitale Zukunft des Bauens in den kommenden Jahren noch sicherer, transparenter und vor allem kommunikativer zu gestalten. Open BIM ist technisch, aber auch im übertragenden Sinne keine Zukunftsvision mehr, sondern wird auch durch den Zusammenschluss und Austausch der Marken innerhalb der Nemetschek Group zur Realität. Täglich stattfindende Vorträge am Stand der Nemetschek Group, die immer zur vollen und zur halben Stunde beginnen, geben einen spannenden Einblick. Kommen Sie zum Stand der Nemetschek Group in Halle C5, Stand 121. Es lohnt sich!

 

Für weitere Informationen zum Unternehmen wenden Sie sich bitte an
Nemetschek Group
Tobias Rieger
Corporate Communication
+49 89 540459 251
trieger@nemetschek.com
 

Über die Nemetschek Group
Die Nemetschek Group fördert die Digitalisierung in der Baubranche. Mit unserer Software können Architekten, Ingenieure, Bauunternehmen und Gebäudemanager vorausschauender planen, sicher und reibungslos Informationen austauschen und enger zusammenarbeiten. Bau- und Infrastruktur-projekte werden so effizienter und nachhaltiger durchgeführt. Dank der einzigartigen Holding-Struktur der Nemetschek Group können die 16 starken Marken unternehmerisch und marktnah agieren, Innovationen vorantreiben und eng mit ihren weltweit 4,0 Millionen Kunden zusammenarbeiten. Gegründet von Prof. Georg Nemetschek im Jahre 1963, beschäftigt die Nemetschek Group heute mehr als 2.500 Experten. In Deutschland ist die Unternehmensgruppe Marktführer für Building Information Modeling (BIM) Lösungen. Das seit 1999 börsengelistete und im TecDAX notierte Unternehmen erzielte 2017 einen Umsatz in Höhe von 395,6 Mio. Euro und ein EBITDA von 108,0 Mio. Euro.