Bahnhof am Gipfel des Puy du Dôme, Frankreich

Fertigteile am Gipfel des Vulkans

Architekten: DHA Architectes

Ingenieurbüro: SNC-Lavalin

Bauherr: Conseil général du Puy-de-Dôme

Beteiligte Nemetschek Marke: Precast Software Engineering

Das Bauvorhaben am Gipfel des Vulkans Puy de Dôme sollte die Touristenattraktion, zumindest teilweise, wieder in ihren natürlichen Zustand zurücksetzen.

Der Ort lockt jährlich 380.000 Touristen an. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung werden die Besucher fortan nun nicht mehr mit einem Pendelbus, sondern mit einer Zahnradbahn zum Gipfel aufsteigen.

Anstelle der früheren Busparkplätze wurde ein unterirdischer Bergbahnhof geplant, dimensioniert um 1.000 Besucher vor der extremen Witterung Schutz zu bieten. Der unterirdische Bergbahnhof bietet natürliche Beleuchtung und eine Panoramaaussicht auf Clermont-Ferrand und die anliegende Bergkette der Puys. Die neue Bahn soll nicht nur helfen die CO2-Ausstöße zu minimieren (5.250 Tonnen CO2 auf 35 Jahre), sondern wurde auch entworfen um sich harmonisch in die Naturlandschaft zu integrieren.

Angesichts der Baustellenbeschränkungen wurde eine Realisierung der Infrastruktur mit Fertigteilen anstelle von Ortbeton vorgezogen. Doppelwände der Firma Rector Lesage, waren die Lösung für vereinfachte Logistik und Garantie für Qualitätsarbeit. In leichter Kreisbogenform abgestellt, bilden fast 3.600 m² Doppelwände den Empfang und Zirkulationsbereich sowie die Außenwände und Bahnhofsplattform.